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…träumen, dass man lebt!


kennt ihr das zitat von ernest hemmingway:

„Am Tag, da kann man über vieles erhaben sein, aber nachts, mein Gott, da ist es etwas ganz anderes“?

ich kenne es gut…
nachts fühlen wir menschen dinge, die uns am tag häufig verborgen bleiben:

unseren herzschlag, die dunkelheit, einsamkeit, angst, den schmerz der unserer seele zugestoßen ist, aber auch positive dinge welche uns am tage berührten.

ob wir uns nun im traum oder bei einer guten platte diese dinge nochmals vor augen halten (lassen), spielt zwar weniger eine rolle, vielmehr ist es aber interessant wie ein traum unser unterbewusstsein und die darin liegenden erlebnisse in total verrückten szenen durchspielt, um uns einen blick in unser innerstes zu gewähren.

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Die Indifferenz meines Seins


Indifferenz wird von vielen Menschen eher negativ bewertet, meine ich es aber doch eher wertneutral.

Ich bin anderen Menschen gegenüber eher indifferent…

Also wenn man die Indifferenz aus dem Raum der Bewertung herausnimmt, bleibt eine Qualität, die durchaus mit der weitläufigen Auffassung von Liebe gleichzusetzen ist.

Denn es bleibt eine Qualität, die zum einen den anderen Menschen so sein läßt, wie er ist. Ist es nicht eine Bezeichnung von Liebe, den anderen so zu nehmen, wie er ist? Ist es nicht ein Zeichen von Respekt, den anderen so zu nehmen, wie er ist?

Ein Zeichen von Offenheit, Achtung, Anteilnahme und Herzlichkeit?
Ohne Bewertungen oder Erwartungen meinerseits. Weil nichts zwischen uns steht, weil ich indifferent bin!

Zum anderen erlaubt mir diese Qualität – gerade unter den eben genannten Gesichtspunkten – ganz und gar präsent zu sein. 
So rein und so sehr ich zu sein, wie es geht. 

Mein Wesen zu zeigen und den anderen als Wesen in seiner Ganzheit wahrzunehmen. Ist es nicht das, was Liebe ausmacht?

In dem Moment, welchen ich jemanden begegne, lasse ich mich 100% auf ihn ein, bin 100%ig präsent, in meiner Ganzheit und sehe ihn von dieser gleichwertigen Warte aus.

Das könnte man im allgemeinen Sprachgebrauch wohl durchaus als herzliches Interesse bezeichnen. Egal, wie man das Kind nennt, jeder begegnet seiner Umwelt so wie er sich und seine Persönlichkeit zum Ausdruck bringt.

„Du gibt so viel von Dir!“ höre ich oft.

Und doch bin ich lediglich präsent!

wie an einem seil


lange schon halte ich mich fest an diesem seil,
es hält mich gerade nur 10 meter über dem boden.

es gibt mir sicherheit und dennoch,
nimmt es mir mein gleichgewicht, ich hänge,

ich stehe nicht, mir fehlt nicht der mut
dieses seil loszulassen,
doch will ich es nicht,
nur 10 meter über dem boden.

andere stehen auf solch einem seil,
balancieren sich aus, seien es auch nur 30 cm,
oder in schwindelnder höhe, aber ich,
nein ich hänge daran und zerre mich nach oben.

ich werde nicht fallen, werde nicht wie andere
mich mit einem netz in sicherheit wägen,

zulange schon halte ich mich fest,
dieses seil und eigentlich
hält es mich doch gerade nur
10 meter über den boden.

ich bin frei

wie an einem seil (gesprochen von mir)