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Die Indifferenz meines Seins


Indifferenz wird von vielen Menschen eher negativ bewertet, meine ich es aber doch eher wertneutral.

Ich bin anderen Menschen gegenüber eher indifferent…

Also wenn man die Indifferenz aus dem Raum der Bewertung herausnimmt, bleibt eine Qualität, die durchaus mit der weitläufigen Auffassung von Liebe gleichzusetzen ist.

Denn es bleibt eine Qualität, die zum einen den anderen Menschen so sein läßt, wie er ist. Ist es nicht eine Bezeichnung von Liebe, den anderen so zu nehmen, wie er ist? Ist es nicht ein Zeichen von Respekt, den anderen so zu nehmen, wie er ist?

Ein Zeichen von Offenheit, Achtung, Anteilnahme und Herzlichkeit?
Ohne Bewertungen oder Erwartungen meinerseits. Weil nichts zwischen uns steht, weil ich indifferent bin!

Zum anderen erlaubt mir diese Qualität – gerade unter den eben genannten Gesichtspunkten – ganz und gar präsent zu sein. 
So rein und so sehr ich zu sein, wie es geht. 

Mein Wesen zu zeigen und den anderen als Wesen in seiner Ganzheit wahrzunehmen. Ist es nicht das, was Liebe ausmacht?

In dem Moment, welchen ich jemanden begegne, lasse ich mich 100% auf ihn ein, bin 100%ig präsent, in meiner Ganzheit und sehe ihn von dieser gleichwertigen Warte aus.

Das könnte man im allgemeinen Sprachgebrauch wohl durchaus als herzliches Interesse bezeichnen. Egal, wie man das Kind nennt, jeder begegnet seiner Umwelt so wie er sich und seine Persönlichkeit zum Ausdruck bringt.

„Du gibt so viel von Dir!“ höre ich oft.

Und doch bin ich lediglich präsent!

wie an einem seil


lange schon halte ich mich fest an diesem seil,
es hält mich gerade nur 10 meter über dem boden.

es gibt mir sicherheit und dennoch,
nimmt es mir mein gleichgewicht, ich hänge,

ich stehe nicht, mir fehlt nicht der mut
dieses seil loszulassen,
doch will ich es nicht,
nur 10 meter über dem boden.

andere stehen auf solch einem seil,
balancieren sich aus, seien es auch nur 30 cm,
oder in schwindelnder höhe, aber ich,
nein ich hänge daran und zerre mich nach oben.

ich werde nicht fallen, werde nicht wie andere
mich mit einem netz in sicherheit wägen,

zulange schon halte ich mich fest,
dieses seil und eigentlich
hält es mich doch gerade nur
10 meter über den boden.

ich bin frei

wie an einem seil (gesprochen von mir)

Elektronisches Schmankerl der Woche:


Bush –  Letting the cables sleep – N.O.W. Remix

Gesundheitstipp der Woche:


Esst mehr Müsli! 🙂

Elektronisches Schmankerl der Woche:


1997 Johannes Heil – Die eigene Achse

Interview: Mike Väth im Portrait


Väth, ein Name der uns bekannt ist und sicherlich in dem einen oder anderen Erinnerungen an nie vergessene Nächte/Produktionen/Lebensgefühle und Emotionen auslöst. Der Name Väth verbindet Leidenschaft, Kreativität, künstlerischen Ausdruck und einen ganz bestimmten Lebensstil. Doch wollen wir heute nicht über den allzu bekannten Bruder Sven berichten, sondern viel mehr über Mike – seinen Bruder, welcher sich schon in den 90’er Jahren durch den besonderen Ausdruck an künstlerischer DigitalArt einen Namen gemacht und durch seine langjährigen Reisen seiner Suche nach Inspiration folgte, welche ihn schließlich auch – in seinem heutigen Streben prägten.

Geboren 1967 in Frankfurt am Main, hat Mike, der ein echtes Frankfurter Original ist, natürlich auch durch die Verbindung zu seinem Bruder, die elektronische Musik und die damit verbundenen Ereignisse und Veränderungen der Szene – beginnend Mitte den Einflüssen der 80’er und der 90’er Jahre gelebt.

Mit René Walliczek und Paul Schulte, welcher fünf Jahre lang eine Hälfte von Earth Nation und früher auch Drummer von D.A.F. war – bildete er 1999 – 2000 erstmals einen Live Act: „Das Mike Väth Project“ Walliczek begleitete damals dies am Maschinenpark, Schulte an den Drums und Mike agierte als Frontman. Es war daher nur noch ein Frage der Zeit, dass er der Liebe zur Musik nicht nur in Bildern seine Aufmerksamkeit schenken wollte, sondern auch an den Plattentellern projizieren musste. Nach Schließung des eigenen Wohnzimmers, dem legendären Omen in Frankfurt im Jahre 1998 – nahm dieser Gedanke noch mehr Gestalt an. Mittlerweile lebt Mike in der Schweiz und feiert große Erfolge, doch die Liebe zu Frankfurt und seinen Wurzeln ist geblieben.

Seit 4 Jahren nun steht Mike regelmäßig an den Tellern, was nicht unbeobachtet blieb. So ist er seit einiger Zeit bei Anthony Rothers Label „datapunk“ (www.datapunk.de) unter Vertrag und zeichnet sich nicht nur durch den außergewöhnlichen Sound, sonder auch die Art, wie er hinter dem Mischpult steht, aus.

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