• EGO

  • Kategorien

  • Her mit der Emailadresse

    Schließe dich 4 Followern an

  • Topics

  • Archiv

Fünfundzwanzig Jahre Subkulturen, Harleys, Clubs und Vinyl.


Niemals den Weg aus den Augen zu verlieren, sich selbst treu zu bleiben, dies sind Eigenschaften die Dag Lerner zu einen der Künstler der Neuzeit machte in welchen der Sound-of-Frankfurt entstanden und wichtige Impulse für die heutige Trance-Musik gegeben wurden.

Eine seiner bekanntesten Verbindungen waren mit Jam El Mar (Jam & Spoon) und das Projekt Dance 2 Trance, welche Trance-Klassiker wie „We came in peace“, „Power of American Natives“ oder auch „Hello San Fransisco“ herausbrachten. Später kam die Zusammenarbeit mit Non-Eric vom Berliner Label Lunatec. Als Crazy Malamute releasten die beiden Tracks wie z.b. die Hymne „Braveheart“.

Durch seine stetige Weiterentwicklung, hatte er im Bereich der elektronischen Musik gerade in den 90er Jahren Meilensteine gelegt und in seinen Sets lässt er noch heute pulsierende und schwebende Sounds einfliessen.  Eine hypnotische Atmosphäre scheint jedes Mal mit ihm einzukehren, weitab aller Brachialität, jeglicher Subtile.

Intelligente Mixe und Samples sind nunmal eine der Domänen Dags, die ihn aus dem breiten Heer der DJs herausstechen liessen, doch dabei wurde er auch missverstanden, manchmal nicht wahrgenommen und heute sprechen einige aus: „Ja, der Dag, damals war er echt gut, aber heute?“.

In der heutigen Zeit ist die Musikbranche schnelllebiger geworden, einerseits steigen die Möglichkeiten, auf der anderen Seite sinkt dadurch das Niveau. Gehören Dag’s beste Zeiten längst in eine Dekade, welche uns auf Grund gesellschaftlicher Zwängen verloren ging? Leben wir noch das Gefühl, oder sind es vielmehr nur noch Pioniere wie Dag, welche ihre Gabe Menschen vor der Tanzfläche zu erreichen, fast in eine Art Kampf gegen die musikalische Abstumpfung durchsetzen?

Dag spielt nicht einfach nur ein Set im Sinne einer Dienstleistung, er lebt weiterhin seinen Stil, seine Überzeugungen und seine Passion – bis heute!

Doch was steckt hinter diesem Mann, der all zu oft nur noch in seiner Vergangenheit als Urgestein der Trance-Szene betrachtet wird, eine zeit lang in die USA auswanderte, mit Indianern Pfeife rauchte und sein Leben bildlich auf seinem Körper verewigte.

Dag Lerner hat eine gewachsene Fan-Crowd an seiner Seite und das lässt ihm diese gewisse Aura, auch wenn er mehr oder weniger nicht mehr all zu oft mit den damaligen Zeiten in Verbindung gebracht werden möchte!

Ich traf ihn zum offenen Gespräch.

Weiterlesen

Interview: Mike Väth im Portrait


Väth, ein Name der uns bekannt ist und sicherlich in dem einen oder anderen Erinnerungen an nie vergessene Nächte/Produktionen/Lebensgefühle und Emotionen auslöst. Der Name Väth verbindet Leidenschaft, Kreativität, künstlerischen Ausdruck und einen ganz bestimmten Lebensstil. Doch wollen wir heute nicht über den allzu bekannten Bruder Sven berichten, sondern viel mehr über Mike – seinen Bruder, welcher sich schon in den 90’er Jahren durch den besonderen Ausdruck an künstlerischer DigitalArt einen Namen gemacht und durch seine langjährigen Reisen seiner Suche nach Inspiration folgte, welche ihn schließlich auch – in seinem heutigen Streben prägten.

Geboren 1967 in Frankfurt am Main, hat Mike, der ein echtes Frankfurter Original ist, natürlich auch durch die Verbindung zu seinem Bruder, die elektronische Musik und die damit verbundenen Ereignisse und Veränderungen der Szene – beginnend Mitte den Einflüssen der 80’er und der 90’er Jahre gelebt.

Mit René Walliczek und Paul Schulte, welcher fünf Jahre lang eine Hälfte von Earth Nation und früher auch Drummer von D.A.F. war – bildete er 1999 – 2000 erstmals einen Live Act: „Das Mike Väth Project“ Walliczek begleitete damals dies am Maschinenpark, Schulte an den Drums und Mike agierte als Frontman. Es war daher nur noch ein Frage der Zeit, dass er der Liebe zur Musik nicht nur in Bildern seine Aufmerksamkeit schenken wollte, sondern auch an den Plattentellern projizieren musste. Nach Schließung des eigenen Wohnzimmers, dem legendären Omen in Frankfurt im Jahre 1998 – nahm dieser Gedanke noch mehr Gestalt an. Mittlerweile lebt Mike in der Schweiz und feiert große Erfolge, doch die Liebe zu Frankfurt und seinen Wurzeln ist geblieben.

Seit 4 Jahren nun steht Mike regelmäßig an den Tellern, was nicht unbeobachtet blieb. So ist er seit einiger Zeit bei Anthony Rothers Label „datapunk“ (www.datapunk.de) unter Vertrag und zeichnet sich nicht nur durch den außergewöhnlichen Sound, sonder auch die Art, wie er hinter dem Mischpult steht, aus.

Weiterlesen