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Finde mich auf Soundcloud


Schreiben ist wunderbar, denn Worte sind wie Mystik für mich und das gesprochene Wort? Es ist für mich noch ein Stück mehr an Ausdruck.

Und so habe ich mich entschlossen diese mit Euch zu teilen.

Die Gedanken sind frei:

Klick mich

Klick mich..

…in Mitten von diesen Dingen


Es ist ein Tag in der Stadt
das alte Paar umschleicht eine Aura

laufend Hand in Hand durch den Park
ich folge ihnen

Ich stelle mir die Frage ob grünes Gras
zwischen die Straßen passt
ob es Sinn macht
oder machen muss
es dennoch gut ist wie es ist.

Grünanlage hört sich seltsam an
für ein bisschen Stadtverschönerung
hingepflanzt mit Blumen
an den Rändern mit
wildgewachsene Butterblumen
gewollten Stiefmütterchen.

Du schenktest mir oft il fiore
ich mag italienische Wörter und die Aussprache
wenn sie behutsam schlüpft
aus deinem einem Mund
sowie Stiefmütterchen auch irgendwie immer
ihren kleinen Mund geöffnet halten
Butterblumen ihn in sich verstecken
so wie ich
mich in meinen
Gedanken verliere.

Vielleicht wollen sie damit
zeigen, dass sie atmen
wenn es keiner sieht
so wie ich dies tue
wenn ich unter Menschen bin.

Der Rasenmähermann
setzt seine Arbeit aus
Mein Blick geht hinauf in den Himmel

Das Gras wirkt still
wenn ich hier bin
zwischen zwei Augenblicken
ist es auch die Welt

Du bist auch in dieser
in Mitten von diesen Dingen

[Für meine Liebe]

..inspiriert durch die Lyrik eines unbekannten Dichters über Blumen und Liebe

Dieses Gedicht habe ich vertont.
Zu finden auf  Soundcloud

 

…träumen, dass man lebt!


kennt ihr das zitat von ernest hemmingway:

„Am Tag, da kann man über vieles erhaben sein, aber nachts, mein Gott, da ist es etwas ganz anderes“?

ich kenne es gut…
nachts fühlen wir menschen dinge, die uns am tag häufig verborgen bleiben:

unseren herzschlag, die dunkelheit, einsamkeit, angst, den schmerz der unserer seele zugestoßen ist, aber auch positive dinge welche uns am tage berührten.

ob wir uns nun im traum oder bei einer guten platte diese dinge nochmals vor augen halten (lassen), spielt zwar weniger eine rolle, vielmehr ist es aber interessant wie ein traum unser unterbewusstsein und die darin liegenden erlebnisse in total verrückten szenen durchspielt, um uns einen blick in unser innerstes zu gewähren.

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…alles eine Frage der Intensität!


„Aus meinen Boxen dröhnt der „Trigger Hippie“, mein Herz wummert zu geliebten Trip Hop Beats, ich spüre eine leichte Melancholie und mit MIA’s Worten zugleich umrahmt spüre ich, „mein Herz tanzt“!

Tage an denen nichts leichter erscheint als das Leben selbst, es verblasst alles grau, die Tränen trocknen und die verspielte Lust am glücklich sein packt einen wie der frische Morgentau an einem neuen Frühlingstag.

Intensität, ein Stück Lebensqualität!

Dieser Satz liest sich wie eine schlechter Werbeslogan und dennoch, wie oft gehen wir mit verbundenen Augen durchs Leben, „Blindfold“ gegenüber unserem eigenen ICH?!

Das Leben schreibt doch immer noch die besten Geschichten, mehr oder weniger mit uns in den Hauptrollen, manchmal finden wir uns wohl auch nur in Nebenrollen wieder und fragen uns dann – was haben wir uns selbst damit nur angetan?

Gehört dies zu den Erfahrungen im Leben die uns prägen, erwachsen werden lassen, uns helfen die richtige Rolle anzunehmen? Ist es erstrebenswert einer Rolle gerecht zu werden?

Ich persönlich bevorzuge ja die durchgedrehten Roadmovies, wild, ausgelassen, gerne mal etwas schäbig und dennoch immer mit Stil. Man könnte also behaupten Filme wie „From Dusk till Dawn“ sind bezeichnend für ein ausgewogenes auf und ab in einem Leben.

Wann hat man seine eigene innere Stärke im Leben für sich so gut definiert, sich selbst nicht mehr in einem Rollenspiel zu verlieren, oder spielen wir ein Leben lang in gewisser Hinsicht mit uns und diversen Statisten?

Ich gebe zu, der Vergleich mit Hauptrollen, Filmen und Statisten hinkt, doch dies als Metapher betrachtet relativiert die Aussagen und lässt dem Ganzen mehr Raum für freie Interpretationen.

In welchen Dingen findet man sich wieder? In einer bestimmten Filmszene, einem Song, einem Duft/Geschmack aus der eigenen Kindheit, sich selbst, seinen Zielen, Wünschen, Hoffnungen?
Es scheint also, es ist alles eine Frage der Intensität und Intensivität…!?

…und mein Player spielt „Enjoy The Ride“ von Morcheeba

Der Lohn einer Liebe und die Erkenntnis, dass uns alles kompliziert zu einfach, einfach ist…


Trennungen können das Schlimmste sein, ohne Frage, aber darum geht es heute nicht. Es geht heute um Entscheidungen der Liebe, die man selbst treffen muss und das ist meist ganz schön vertrackt. Nur selten ist eine Trennung klar, außer man stellt in einer Situation fest, dass man einen Menschen den man sehr lieb hat, plötzlich keine Sekunde länger mehr ertragen kann. Alles nervt, man findet tausend Dinge welche man nicht leiden kann, auch solche, die einfach zu dieser Person gehören.

In solchen Fällen ist die Sache eindeutig, doch meist ist es viel komplizierter und endet meist in der totalen Ernüchterung.

Wer je vor einer Entscheidung „Bleiben oder Gehen?“ stand, kennt die Zweifel und Gewissensbisse in solchen Situationen. Es ist fast sicher, dass man jemanden, der einem einmal nahe stand, verletzen wird

Man denkt an die schöne Zeit zurück – aber auf die Frage, ob sie wirklich vorbei sein muss, gibt es oft keine eindeutigen Antworten.

Könnte die Liebe wieder kommen, wenn diese Probleme, meist persönlicher Natur, überwunden wären? Existiert der Mensch, in den man einst verliebt war, gar nicht mehr – oder ist er immer noch da, verborgen unter Missverständnissen und Oberflächlichkeiten?

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Fünfundzwanzig Jahre Subkulturen, Harleys, Clubs und Vinyl.


Niemals den Weg aus den Augen zu verlieren, sich selbst treu zu bleiben, dies sind Eigenschaften die Dag Lerner zu einen der Künstler der Neuzeit machte in welchen der Sound-of-Frankfurt entstanden und wichtige Impulse für die heutige Trance-Musik gegeben wurden.

Eine seiner bekanntesten Verbindungen waren mit Jam El Mar (Jam & Spoon) und das Projekt Dance 2 Trance, welche Trance-Klassiker wie „We came in peace“, „Power of American Natives“ oder auch „Hello San Fransisco“ herausbrachten. Später kam die Zusammenarbeit mit Non-Eric vom Berliner Label Lunatec. Als Crazy Malamute releasten die beiden Tracks wie z.b. die Hymne „Braveheart“.

Durch seine stetige Weiterentwicklung, hatte er im Bereich der elektronischen Musik gerade in den 90er Jahren Meilensteine gelegt und in seinen Sets lässt er noch heute pulsierende und schwebende Sounds einfliessen.  Eine hypnotische Atmosphäre scheint jedes Mal mit ihm einzukehren, weitab aller Brachialität, jeglicher Subtile.

Intelligente Mixe und Samples sind nunmal eine der Domänen Dags, die ihn aus dem breiten Heer der DJs herausstechen liessen, doch dabei wurde er auch missverstanden, manchmal nicht wahrgenommen und heute sprechen einige aus: „Ja, der Dag, damals war er echt gut, aber heute?“.

In der heutigen Zeit ist die Musikbranche schnelllebiger geworden, einerseits steigen die Möglichkeiten, auf der anderen Seite sinkt dadurch das Niveau. Gehören Dag’s beste Zeiten längst in eine Dekade, welche uns auf Grund gesellschaftlicher Zwängen verloren ging? Leben wir noch das Gefühl, oder sind es vielmehr nur noch Pioniere wie Dag, welche ihre Gabe Menschen vor der Tanzfläche zu erreichen, fast in eine Art Kampf gegen die musikalische Abstumpfung durchsetzen?

Dag spielt nicht einfach nur ein Set im Sinne einer Dienstleistung, er lebt weiterhin seinen Stil, seine Überzeugungen und seine Passion – bis heute!

Doch was steckt hinter diesem Mann, der all zu oft nur noch in seiner Vergangenheit als Urgestein der Trance-Szene betrachtet wird, eine zeit lang in die USA auswanderte, mit Indianern Pfeife rauchte und sein Leben bildlich auf seinem Körper verewigte.

Dag Lerner hat eine gewachsene Fan-Crowd an seiner Seite und das lässt ihm diese gewisse Aura, auch wenn er mehr oder weniger nicht mehr all zu oft mit den damaligen Zeiten in Verbindung gebracht werden möchte!

Ich traf ihn zum offenen Gespräch.

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Zwischen besinnlicher Weihnachtszeit, Kommerz und dem Gewissen


oder auch: Wie ich (uns) mich 2010 sehen möchte.

Weihnachten, eine Zeit der Besinnung. Einige halten an diesen Tagen einen Moment  inne und denken mehr als sonst an ihren Glauben, soweit einer vorhanden, oder ihren Lieben in unmittelbarer Gegenwart. Für andere ist es leider nur noch dass, was es für mich  schon lange ist, es bedeutet für mich nur noch eines: Profanierung!

Traurig aber wahr, die Kommerzailisierung dieses Festes ist schon so weit vorangegschritten, dass es schier unmöglich scheint unabhängig von Glauben und Christentum zu dieser Zeit wirklich inne zu halten um sich gewissen Dingen bewusst zu machen. Gewissen Dingen um uns herum, welche alltäglich geschehen. Seien es Kriege, Umweltzerstörung, Hass und Gewalt, die Art wie wir miteinander umgehen, Extremismus, Gleichgültigkeit, Raffgier und und und..

Das Ganze ist wenn wir ehrlich sind unaufhaltsam nur einem Ziel gewidment, der kompletten Zerstörung unserer Art.

Ich liebe mein Leben, versteht mich nicht falsch, ich arbeite zu dem in einer Position die sich damit befasst genau solche Dinge weiter voranzutreiben, immer mehr an Märkten zu erschliessen, Kunden zu gewinnen, Marken zu vertreiben, Produkte, Kommerzialisierung, Profit, ich könnte noch lange so aufzählen.

Es kam schon vor, da fielen Tränen aus meinen blauen Augen, einfach so, weil ich in mir einen Schmerz fühlte, welcher tiefer ging als jede Freundschaft, tiefer als jedes Glück.

Und nun dieses Fest der Liebe, auf welches ich mich freue, ein wenig den Alltag hinter mir lassen möchte, Familie spüren, Plätzchenduft, auch gebe ich mich materialistischen Dingen hin und bin gespannt was mein Freund zu seinem Geschenk sagen wird und doch merke ich immer mal wieder, dass mich auch etwas bedrückt und wir uns gerade in dieser Zeit Streß und Hektik zu unseren besten Freunden machen…

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